Lieder-Songs-Musik Querbeet

Helmut Neuhaus

“Auf der ACHTER-BAHN“

 

In seinem aktuellen Programm präsentiert Helmut Neuhaus Lieder, Evergreens und Chansons aus verschiedenen Dekaden, die eins verbindet: die Acht am Ende des Jahrzehnts. Ein Streifzug von 1848 bis 2018. „Trotz alledem“,  ein Liedtext des Freiheitsdichters Ferdinand Freiligrath mit der musikalischen Bearbeitung von Hannes Wader , eröffnet den Abend.  Otto Reutter’s „Ick wunder mir über jarnischt mehr“ (1918) oder Brecht’s  „Mackie Messer“ (1928) setzen die Fahrt auf der „Achter-Bahn“ fort.  Im verhängnisvollen Jahr 1938 Jahr bricht Heinz Rühmann noch „die Herzen der stolzesten Frauen“, Zarah Leander fragt: „Kann denn Liebe Sünde sein?“, und Willy Schneider schwelgt in „Kornblumenblau“. Im selben Jahr entsteht   aber auch das „Dachau-Lied“ des österreichischen Schriftstellers Jura Soyfer, der im Februar 1939 im KZ Buchenwald an Typhus verstirbt.  An die Besatzungszonen-Zeit und die Währungsreform vom Juni 1948 erinnert Neuhaus mit Karl Berbuer’s  „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ und seinem eigen Song „Haben Sie mal ’ne Mark?“.  Auch „Der alte Herr  Kanzleirat“ vom unvergessenen Hans Moser stammt aus diesem Jahr. In den Fünfzigern revolutioniert der Rock’n’Roll die Musikszene. Hierzulande klettert der deutsche Schlager in den Hitparaden rauf und runter. Allerdings wird „Volare“ aus Italien 1958 zum Superohrwurm – und ist es bis heute. Ein Sommer ohne Adriano Celentano’s „Azzurro“ (1968)  – undenkbar! Der  Wiener Publikumsmagnet Wolfgang Ambros  („Schifoan“ u.v.m.) veröffentlicht 10 Jahre darauf seine Version von Dylan’s „It ain’t me babe“ unter dem Titel „I bin’s ned“. „Die Moritat vom Frauenmörder Wurm“ (Georg    Danzer)  erscheint  ebenfalls 1978. Dass sich Hannes Wader ein Jahr vor dem Mauerfall nach der „Große(n) Freiheit“ sehnt, ist vielleicht (k)ein Zufall. 1998 sind Willie Nelson und Johnny Cash  mit „Always on my mind“ unterwegs. Bei André Heller heißt das „Wie mei Herzschlag ghörst zu mir“. Vor dem gemeinsamen Singen mit der Buschkamp-Combo landet Helmut Neuhaus mit seinem „Ik weyt einen Ort upp’n Lanne“ (Ich kenne einen Ort auf dem Land) im Jubiläumsjahr 2018 auf dem Museumshof Senne.

Einlass ab 19:00 Uhr gerne können Sie auch reservieren!

Beginn 20:00 Uhr